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Das Filmprojekt Hyperreale Reflexion 4th Movement

Einleitung

Vielen Dank an Bernd-Michael Land für die außergewöhnliche Gelegenheit, an einem audiovisuellen Gesamtkunstwerk mitzuwirken. Unser gemeinsamer Liveauftritt mit dem Projekttitel „Hyperreale Reflexion 4th Movement“ im urigen Ambiente des Veranstalters „DIE FABRIK“ anlässlich der Messe für Lichtkultur – Luminale 2020 – war eine besondere Herausforderung für mich. Nicht nur die aufwändigen Sets, sondern auch die Gebäude, technischen Gerätschaften, physikalischen Effekte, Animation, künstlichen Menschen und unendlich viele Stunden Rechenzeit meines PCs, haben mich über ein halbes Jahr lang mit dem Projekt beschäftigt.

Etwas über die Entstehung dieses großartigen Musik-Film-Projektes kann man hier nachlesen.

Mein besonderer Dank geht an Bernd-Michael Land für die entspannte und gleichermaßen verlässliche wie professionelle Projektführung wie auch für die künstlerische Mitarbeit an der Optik des Films. Die Airbrush-Augen, die Bernd extra für die Hauptfigur, Lyssa, gezeichnet hat, haben mich sehr beeindruckt und gaben Lyssa’s Gesicht so viel mehr Ausdruck.

Danke auch an seine Frau Ruth Meyer und meinen Lebensgefährten Carsten Dietze für die wertvollen Impulse und Tipps zu dem Film. Ebenso großer Dank gebührt dem Veranstalter „DIE FABRIK“ in Frankfurt/Sachsenhausen, einer ehemaligen Fabrikhalle, die atmosphärisch perfekt gepasst hat. Die wertvolle Zuarbeit und Betreuung von Karin Wagner, besonders während der kräftezehrenden Zeit der Luminale-Absage wegen der Coronavirus-Epidemie möchte ich besonders hervorheben.

Für ein so wichtiges Event wie die Luminale habe ich natürlich auch wieder mein Bestes gegeben, um das nicht leichte Thema „Industrieromantik“ mit Licht und Schatten thematisch zu verbinden. Das Filmmaterial wurde dabei so entworfen, dass es nahezu perfekt auf die Musik abgestimmt ist und sich dennoch ein roter Faden durch die animierte Geschichte zieht.

Neben zahlreichen effektvollen Klängen aus Bernd’s Klangschmiede mit allerlei technischen Geräuschen gibt es in dem Musikalbum „Hyperreale Reflexion“, welches 2017 mit dem 1st Movement gestartet hat, echtes Ambient und tiefgehende Flächen und Soundstrukturen zu hören. Dadurch ergänzen sich die hyperrealen Klänge mit den surrealen Bildern.

Das Projekt

Das Projekt „Hyperreale Reflexion“ des Musikers und Klangkünstlers Bernd-Michael Land thematisiert die industrielle Revolution, die Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa begann und die ganze Welt verändern sollte.

„Die Fabrik“ in Frankfurt/Sachsenhausen war eine der ersten Industrieölfabriken in Deutschland. Sie ist somit ein Paradebeispiel für die Industrialisierung, die rasend schnell voranschritt und enorme Veränderungen zur Folge hatte, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken sollten. Mit den Phänomenen dieses „Maschinenzeitalters“ setzen sich die elektronischen Klangskulpturen von Land auseinander und werden zusätzlich durch die Computeranimationen von Claus Jahn visualisiert.

Land sammelt Umgebungs- und Maschinengeräusche und verarbeitet sie im Dialog mit den Klängen aus elektronischen Synthesizern. Somit gehen die verschiedenen Klangwerke eine intermediale Beziehung ein und verschmelzen zu einer neuen hybriden Realität in Klang, Raum und Zeit.
Die analogen elektronischen Synthesizer stellen bei der Erzeugung von Klängen den essenziellen Kernpunkt dar. Sie sind das wichtigste Medium für die Kreativität und die Kommunikation bei seinen Schaffensprozessen.

Die abstrakten Soundscapes und Schall-Artefakte aus unterschiedlichen Quellen wurden von Land auf der Bühne im Gewölbekeller erzeugt und von Claus Jahn visualisiert.
Besucher*innen konnten die Performances am 12. und 13.03.2020  live erleben.
(C) Luminale

The project „Hyperreal Reflection“ by musician and sound artist Bernd-Michael Land thematizes the industrial revolution that began in Europe in the mid-18th century and was to change the world.

„Die Fabrik“ in Frankfurt/Sachsenhausen was one of Germany’s first industrial oil factories. This makes it a prime example of industrialization, which progressed at breakneck speed and led to enormous changes that were to affect all areas of life. Land’s electronic sound sculptures engage with the phenomena of this „machine age“ and additionally visualized by Claus Jahn’s computer animations. 

Land collects ambient and machine sounds and processes them into a dialogue with sounds from electronic synthesizers. The various sound works thus enter into an inter-medial relationship and merge into a new hybrid reality in sound, space and time.
The analog electronic synthesizers represent the essential core in the creation of sounds and are his medium for creativity and communication. Land generates abstract soundscapes and acoustic artefacts from different sources on stage in the vaulted cellar, augmented by the visualizations of Claus Jahn.

Visitors are invited to the live performances.
(C) Luminale

Live Performance

Elektronische Musik & Computerkunst / Die Fabrik -Kulturwerk Frankfurt

Trailer
Die original Musik und Visuals
Hyperreale Reflexion -4th Movement / Part 1
Die original Musik und Visuals
Hyperreale Reflexion -4th Movement / Part 2
Hyperreale Reflexion -4th Movement / Part 3
Hyperreale Reflexion -4th Movement / Part 4
Hyperreale Reflexion -4th Movement / Part 5

Der Film zur Musik

Hyperreale Reflexion -4th Movement- ist ein audiovisuelles Kunstwerkprojekt mit fantastischer elektronischer Musik des bekannten deutschen Musikkünstlers und Soundproduzenten Bernd-Michael Land in Kombination mit computergenerierten Bildern von dem Videokünstler Claus Jahn (Modern Art & Dreams Animation Studio). Das Werk ist ab September 2020 auf Bernd-Michael Land’s Seite erhältlich.

Der Geist hinter diesem besonderen Projekt ist die industrielle Revolution mit all ihren ökologischen Folgen und folgt somit dem diesjährigen Thema der Luminale 2020 „Industrieromantik“.

Die eindringliche elektronische Musik, mit ihren synthetisch erzeugten Klängen, Rhythmen und sequenierten Melodien aus verschiedenen Synthesizern und industrielle Tonaufnahmen, gehen mit der utopischen Geschichte aus dem bewegten Bild eine komplexe Symbiose ein.

Weitere ausführlichere Informationen über das musikalische Werk sind in Bernd-Michael Land’s Projektordner „Hyperreale Reflexionen-3rd Movement“ nachzulesen.

Surreale Bauwerke, formalistische Umgebungen, tonnenweise rostiger Stahl, seltsame Dinge, Geburt, Leben und Tod von goldenen Metallringen, fliegende und fallende Industriecontainer, die sich liebenden menschlichen Figuren Carl und Lyssa, die Verschmutzung der Erde und vieles mehr sind die Thematik, welche der Musiker Bernd-Michael Land und Bildkünstler Claus Jahn in dieses einzigartige und beeindruckende Kunstprojekt einbringen konnten.

Storyboard

Planlos kommt man nicht ans Ziel.

So wie jeder Film ein Drehbuch und jedes Theaterstück seinen speziellen Skript benötigt, muss auch eine Computeranimation sorgfältig geplant werden. Damit sich die gesamte Handlung wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, benötigt man dafür das Storyboard.

Hier sind sämtliche einzelnen Filmszenen mit den Spielzeiten und den Musiktiteln für jedes Kapitel klar dokumentiert. Das ist außerordentlich wichtig, damit dann bei der Performance die live eingespielte Musik und die Effektklänge exakt und synchron zum bewegten Bild ablaufen können.

Songbook

Für die Livemusik auf der Bühne existiert zusätzlich ein Songbook, bei dem ebenso die einzelnen Zeiten und Musikfolgen, Tonarten, Soundeinstellungen, usw., vermerkt werden. Da viele Klänge intuitiv gespielt werden, dient zur Kontrolle auf der Bühne zusätzlich noch ein kleiner Video-Monitor.

Animation

Der Film zur Musik

Der Film soll die Musik nicht dominieren, sondern mittragen und bei dem Zuschauer zusätzliche Emotionen auslösen. Das geht besonders gut mit Musik aus dem Bereich Ambient und Chillout mit New-Age-Elementen.

Die generative audiovisuelle Performance wird durch die vielen Spezialeffekte aus Bernd-Michael Lands Klangschmiede ergänzt, sowie mit live erstellten Klängen aus dem analogen Modularsystem und dem mehrdimensionalen Continuum Fingerboard perfektioniert. Das bewegte Bild und die Musik stehen dabei in einer dynamischen Transformation und erschaffen eine fremde hybride Realität in der menschlichen Wahrnehmung.

Ein Fantasy-T-Rex in der Fabrikhalle

Anders als bei herkömmlichen Visuals für Liveauftritte, setzt Jahn hier mehr auf real aussehende Elemente, denn auf psychedelisch verfremdete Optik. Dies verleiht dem Film eine seltsam surreale Atmosphäre, die beabsichtigt ist und voller Metaphern steckt.

Der Film zeigt vor allem Lost Places und Elemente aus der Industrie, welche unsere moderne Zeit bestimmen. Große verwaiste Werkhallen, bröckelnde Gebäude, korridierte Schiffswracks, alte rostige Maschinen und Rohrleitungen, ausgediente Transportcontainer, Industriebrachen, unwirkliche Landschaften.

Ein wesentlicher Aspekt in diesem Film ist das gleich zu Anfang definierte Ziel, viel Licht und Schatten mit einzubringen. Besonders die visuellen Effekte des Zusammenspiels von Tiefenschärfe, Sonnenstrahlen, Nebel und Sonne, wie auch von Dunkelheit und Zwielicht, sind wesentliche Bestandteile dieses Films.

Animation

Computeranimationen in Film und Fernsehen

Bereits Anfang der 90er hielt mehr und mehr die Computeranimation Einzug in Kino, Film und Fernsehen. Wer hat sie nicht gesehen, die zu damaligen Verhältnissen absolut lebensecht wirkenden Saurier von Jurassic Park ™ aus der Amerikanischen Trickschmiede ILM.

Berechnetes Computerbild von Steinen im Wasser

Mittlerweile werden Computeranimationen hauptsächlich für Science-Fiction- und Fantasyfilme wie z.B. Der Herr der Ringe ™ in großem Stil sowie für Werbefilme eingesetzt, beispielsweise für Werbung von Schokoladenartikeln, Cremes, Waschmittel, und vieles mehr.
Oft wissen die Zuschauer gar nicht mehr, dass sie virtuelle, also nicht real aufgenommene Bilder anschauen. Aber auch in der Medizin und Wettersimulation sind Computeranimationen nicht mehr wegzudenken.

Carl und Lyssa als Drahtgitter-Modell mit tausenden von Dreiecken
Ein Vorschau-Bild ohne Texturen von Carl und Lyssa auf der Brücke

Computer sind heutzutage in der Lage, alles Erdenkliche darzustellen, egal wie realistisch es aussehen soll.
Auch Wasser, Feuer, Lichtreflexionen, selbst mittlerweile verstorbene Schauspieler werden genauso realistisch Pixel für Pixel berechnet wie Millionen von Grashalmen auf einer virtuellen Wiese.

Carl und Lyssa, fertig gerendert, mit Licht und Schatten sowie Reflexionen

Die Grundlage für eine Computeranimation oder –simulation ist der Cyberspace, ein mathematischer 3D Raum, in den die darzustellenden Objekte konstruiert, bemalt, verformt und dargestellt werden und schließlich mit realistisch aussehenden Oberflächen, den Texturen, versehen werden können.

Bei den meisten der verwendeten Computerprogramme sind Dreiecke die Grundlage für alle darzustellenden Objekte. Also drei Punkte im virtuellen Raum, welche durch Linien verbunden werden.
Ein künstlicher Mensch besteht beispielsweise aus tausenden solcher Dreiecke.

Kontinuierliche und ruckelfreie Objektbewegungen, welche Bild für Bild aus einer Anfangs- und Endpose berechnet werden können, sind eine der großen Stärken der verwendeten Animationsprogramme.
Dadurch wird es möglich, realistische Bewegungen künstlich nachzubilden. Pro Sekunde werden für einen sauberen Bewegungsablauf mindestens 25 Einzelbilder berechnet. Je nach Komplexität der Szene und der auftretenden Reflexionen können sich schnell tage- und wochenlange Berechnungszeiten ergeben.

Animation

Die Entstehung eines Filmes fernab von Hollywood

Der Animationsfilm für „Hyperreale Reflexion -4th Movement“ wurde von Claus Jahn in seinem „Modern Art & Dreams Animation Studio“ komplett am Computer erstellt.

Gleich nach Projektstart wurde von Jahn ein Demovideo mit einer Kerze und einer Glühbirne in einem verlassenen Industriegebäude ausgearbeitet.

Der Reiz, eine abstrakte imaginäre Liebesszene in einer verödeten Fabrikhalle stattfinden zu lassen, macht den Charme dieser visuellen Kunst aus. Statt bizarre Formen und Farben werden in dem Filmtrailer die Dinge aus dem alltäglichen Leben neu kombiniert.

Eine Romanze der Kerze und der Glühbirne

Im Wesentlichen verwendet Claus für seine Computeranimationen einen sogenannten High-End-PC, der in der Lage ist, die aufwändigen Berechnungen in möglichst kurzer Zeit zu bewerkstelligen.

Die Software

Zur Erstellung der Landschafts- und Außenaufnahmen wurde „Lumion“ verwendet. Dies ist ein Programm für Achitekturvisualisierung, welches von Jahn stets und ständig bis zum Äußersten ausreizt wurde, um vor allem sich bewegende Maschinen darzustellen.
Die realistische Darstellung von Naturelementen sind die Highlights von Lumion. Mit diesem Programm kann man realistische Berge wachsen lassen oder eine Grube ausheben und mit Wasser füllen – alles mit der Computermaus.

Das äußerst komplexe und vielschichtige 3D-Konstruktions- und Animationsprogramm „Cinema 4D“, das auch in Hollywood verwendet wird, benutzt Claus Jahn für alles, was konstruiert werden muss, wie z.B. der sich entladende Mülllaster, der seinen Abfall in das Wasser abkippt, oder eine Kerzenflamme, die leuchtet, sich durch Windbewegung verformt.

Animation

Making Of

Das Programm beherrscht auch Verformungen von Objekten, z.B. lassen sich sehr komfortabel Objekte verdrehen, verbiegen, aufblasen, explodieren und vieles mehr. Mit diesem Computerprogramm sind den Darstellungsmöglichkeiten schlicht keine Grenzen gesetzt.

Die einzelnen Objekte werden dabei direkt am Computer konstruiert, und aus geometrischen Grundformen wie Quadern, Zylindern, Kugeln usw. einzeln zusammengesetzt. Jede dieser Grundformen kann beliebig abgewandelt werden, es lassen sich aber auch einzelne Teile aus einem Objekt herausschneiden, wie z.B. der Kreuzschlitz der Schraube mit zwei gekreuzten Scheiben separiert wurde.

Für die Gestaltung von künstlichen Menschen setzt Claus das Programm „DAZ 3D“ ein, mit dem sich Menschen von beliebiger Statur und Aussehen aus den Grundformen designen und animieren lassen.

Einem Puppenspieler gleich muss Claus Jahn dabei die Figur durch Bewegung der Körperglieder zeitgenau mit Kontrollelementen steuern.

Der Rohentwurf der Rosenübergabe von Carl an Lyssa als Beweis seiner ewigen Liebe zu ihr

Besonders die Gesichtsmimik und Augenbewegungen müssen dann ebenfalls passend zur Szene gesteuert werden. Dies kann wie in diesem Fall, eine monatelange Arbeit für wenige Sekunden fertigen Film bedeuten.
Nach Fertigstellung der meist ohne Kulisse „gedrehten“ Bewegungsabläufe werden dann die Figuren in „Cinema 4D“ zum Leben erweckt. Dabei wird den Figuren eine annähernd realistische Haut „aufgespannt“.

Das Gesicht mit steuerbarer Gesichtsmimik und dem Kontrollinterface auf der rechten Seite

Airbrush

Augen-Blicke

Besonderes Augenmerk schenkten Bernd-Michael Land & Claus Jahn der Darstellung der Augen der Hauptfigur Lyssa. Dies hier war die Vorlage für die Größenverhältnisse von Auge und Iris aus der Computeranimation.

Bernd-Michael Land, auch ein Meister der Airbrushkunst, griff daher selbst zu Bleistift, Spritzgriffel, Pinsel und Farbe und hat für Lyssa sehr realistische Augen designed.

Bernd-Michael Land’s tolle Airbrush-Augen, lebensecht und fotorealistisch. Eine fantastisch gute Arbeit

Diese Zeichnung wurde später von Claus Jahn aufwändig in die Animation eingefügt und bekam dann Leben eingehaucht.

In der Modellieransicht kann jeder Fläche aus Dreiecken eine beliebige Textur gegeben werden

Diese Nahaufnahmen zeigen sehr schön, mit welch hoher Präzision die feinen Details von Bernd-Michael Land gezeichnet wurden. Das ist solide Handarbeit.

Airbrush

Wie das Bild entstand

Die Entwürfe der beiden Augen wurden auf Schoellershammer 4G Papier mit Bleistift frei Hand vorgezeichnet, danach mit spezieller Abdeckfolie und einer Flüssigmaskierung maskiert und anschließend mit den Spritzgriffeln gebrushed.
Die nachfolgende Detailarbeit, speziell der Iris und der feinen Häärchen, wurde mit sehr dünnen Pinseln (mit einem Skalpell nochmals halbiert) und diversen Rapitographen (Rotring 0.1 bis 0.3) durchgeführt.

Die speziellen Farben für das Airbrush waren:
Schmincke Aerocolor, Liquid Acrylics und Rotring (Deckweiß)

Die eingesetzten Spritzgriffel waren:
Paasche AB-Turbo
Olympus Spezial SP-A (Handmade Masterpiece)
Thayer & Chandler

Das fertige Bild wurde anschließend eingescannt und am Computer noch etwas in Farbsättigung und Kontrast nachgearbeitet, bis die gewünschten Vorgaben zufriedenstellend erfüllt waren.

Die fertige Figurenkonstruktion, in die Brückenszene hineingesetzt

In einem zweiten Schritt setzte Claus Jahn die Augen, also Linse, Pupille und die Augenkorona, auf die virtuellen Augäpfel der Protagonistin Lyssa.
Durch die besonderen Glanzeffekte wirkten die Augen sofort sehr viel gefühlvoller und lebendiger.
Da die Augen bekanntlich der Spiegel der Seele sind, spendete dies auch der bewegten Figur mehr Leben.

Animation

Für die Animation der Objekte und Figuren setzte Claus Jahn auf die bahnbrechenden Möglichkeiten von „Cinema 4D“, mit dem sich neben der normalen Stop-Motion-Animation auch sehr komplexe Bewegungsabläufe programmieren lassen.
Da Jahn auch als Programmierer tätig ist, nutzt er diese Möglichkeit sehr gerne, um solche Prozesse zu automatisieren.

Visuelle Programmiersprache von Cinema4D um Bewegungen zu automatisieren

So wurde für viele Elemente innerhalb des Films, wie z.B. der Arm einer Figur, programmierbare Steuereinheiten geschaffen, mit denen sich die Hände und Finger, sowie auch eine Bildung einer Faust, relativ einfach simulieren lassen, ohne jedes einzelne Gelenk von Hand steuern zu müssen.

Solche programmierten Animationen setzt Claus Jahn auch bei vielen anderen Gelegenheiten ein, um Arbeit einzusparen, wie z.B. beim Laufen von Figuren, Rollen von Rädern, mechanischen Getrieben usw.

Der Filmschnitt

Eine nicht zu unterschätzende Arbeit bei einer Filmproduktion ist neben dem Gestalten und Filmen der Momente, auch das Setzen der einzelnen Szenen in die richtige Reihenfolge.
Um besondere Effekte zu erzielen, kann das Mischen von Bildelementen aus den unterschiedlichen Computerprogrammen sehr vorteilhaft sein.

Beim Projekt „Hyperreale Reflexion -4th Movement“ kam es besonders darauf an, die einzelnen Filmszenen möglichst gut an die Musik anzupassen und entsprechend zu schneiden.

Das reichhaltige Repertoire an wunderschönen langsamen Partituren, bis hin zu technisch-dynamischen Sequenzer-Elementen hat es ermöglicht, auch sehr unterschiedliche Ebenen im Film zu beleuchten.
Seien es nun langsame Kamerafahrten dicht über den Boden der Fabrikhalle, oder die wild umherstützenden Industriecontainer während des Erdbebens, ausgelöst durch eine Energie-Druckwelle.

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Bernd-Michael Land
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Music – Sound Art – Sound Design

Am Feldkreuz 7
63110 Rodgau-Hainhausen
Steuer-Nr.: 44 840 32816
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